Der Warehouse Shipment ist der Lagerbeleg, mit dem freigegebene Ausgangsbelege an einem Lagerort mit Ausgangspflicht kommissioniert und gebucht werden.
Der Warehouse Shipment ist der Beleg, mit dem das Lager Warenausgaenge getrennt vom Auftragsbearbeiter abwickelt. Er sammelt Zeilen aus freigegebenen Herkunftsbelegen, typischerweise Verkaufsaufträge, ausgehende Umlagerungsaufträge und Einkaufsreklamationen, für einen Lagerort. Die Buchung des Warehouse Shipment bucht die Lieferung auf den zugrunde liegenden Herkunftsbelegen.
Druecken Sie Alt+Q und suchen Sie nach Warehouse Shipments, um die Liste zu oeffnen. Zeilen werden ueber die Funktion zum Abrufen der Herkunftsbelege ergaenzt, oder der Beleg wird aus einem freigegebenen Auftrag heraus erstellt. Ob dieser Beleg noetig ist, steuern Sie auf der Lagerortkarte in den Lagereinstellungen, die eine Ausgangspflicht festlegen. Dieselben Einstellungen bestimmen, ob vor dem Buchen eine Kommissionierung registriert werden muss.
Verkaufsauftrag 1002 für den Kunden Adatum enthält 15 Stk des Artikels 1928-S ab Lagerort WHITE und wird am 12. Mai 2026 freigegeben. Das Lager legt einen Warehouse Shipment an, ruft die Herkunftsbelege ab, erstellt und registriert eine Kommissionierung ueber 15 Stk und bucht den Ausgang. Der Verkaufsauftrag zeigt nun 15 Stk geliefert, und die Buchhaltung bucht die Rechnung aus demselben Auftrag.
Der klassische Fehler ist der nicht freigegebene Herkunftsbeleg: Der Abruf liefert dann keine Zeilen, und das Lager haelt den Auftrag für verschwunden. Ebenso häufig ist eine aktivierte Ausgangspflicht, während Anwendende weiterhin direkt aus dem Verkaufsauftrag buchen wollen, was abgewiesen wird. Beachten Sie ausserdem: Ein Warehouse Shipment gilt für genau einen Lagerort, Zeilen anderer Lagerorte brauchen einen eigenen Beleg, und eine teilweise gebuchte Lieferung laesst die Restmenge im Herkunftsbeleg offen, statt sie zu stornieren.
Prüfen Sie vor der Aktivierung, ob die Ausgangspflicht wirklich noetig ist: An einem kleinen Standort mit einer Person laesst sich die Lieferung mit weniger Aufwand direkt aus dem Auftrag buchen. Für die Nachverfolgung werden gebuchte Warehouse Shipments getrennt von gebuchten Verkaufslieferungen geführt, verwenden Sie deshalb die Nummer des Herkunftsbelegs, um beide Seiten zu verbinden.
Meist ist der Herkunftsbeleg nicht freigegeben, oder sein Lagerortcode stimmt nicht mit dem Lagerort des Warehouse Shipment ueberein. Geben Sie den Beleg frei und prüfen Sie den Lagerortcode je Zeile.
Ja. Der Warehouse Shipment bucht nur die Lieferung. Die Rechnung buchen Sie danach aus dem Verkaufsauftrag oder aus einer separaten Verkaufsrechnung.
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